Neue Website erstellen lassen – Festpreis versus Flatrate

Wir befinden uns in einer Zeit, in der unser Einzelhandel, lokale Dienstleistungen und Soloselbstständige immer grösseren Herausforderungen entgegenblicken. Zwar fördert der Onlinehandel um Onlineriesen wie Amazon und Plattformen wie MyHammer schon länger den Wettbewerb – doch die Covid-19-Pandemie macht nun auch den letzten Unternehmern und Unternehmerinnen klar, wie viele Vorteile eine eigene Internetpräsenz haben kann.

Wer fest entschlossen ist, den Schritt zur eigenen Webpräsenz zu gehen, sieht sich einer Vielzahl von Angeboten konfrontiert. Sicher, die meisten Webdesigner beherrschen ihr Handwerk. Es ist eine andere Frage, die viele Website-Interessierte beschäftigt: Welche Kosten kommen bei einer Homepage wirklich auf mich zu?

Darüber wollen wir heute sprechen – über die Vorteile und Nachteile von 2 unterschiedlichen Bezahlmodellen für eine neue Website; und zwar über den Festpreis und die Flatrate.

Festpreis – Vorteile und Nachteile

Am Festpreis für das Erstellen einer neuen Website hängt oft der Glaube, dass in einem „Ritt“ alles erledigt ist. In einem gut ausgehandelten Festpreis für eine professionelle Homepage sehen Selbstständige eine gute Investition und einmalige, überschaubare Fixkosten, was sicherlich ein Vorteil ist. Doch wie realistisch ist das überhaupt und über welche Preise sprechen wir?

Nun, für eine einfache, neu aufgesetzte Website von einem professionellen Webdesigner sollte man schon zwischen 1000-1500€ einplanen, je nach dem was das Schmuckstück leisten soll.

Die Vorstellung, dass zu einem fest ausgehandelten Preis für die neue Website keine Kosten hinzukämen, ist allerdings etwas kurzfristig gedacht. Zum einen sind da die Hostinggebühren, also die „Miete“ für die Domain und den Webspace. Zum anderen sollte man bedenken, dass auch hin und wieder Änderungswünsche für eine Homepage aufkommen können, die der Webdesigner oder die Webdesignern nicht zum Nulltarif umsetzen.

Häufige Änderungen oder Erweiterungen des Internetauftritts können also tief ins Portemonnaie gehen und zum finanziellen Nachteil werden bei der Festpreis-Strategie.

Flatrate – Pro und Contra

Bei der Flatrate-Option sieht das schon etwas anders aus. Ein „Rundum-Sorglos-Tarif“ für eine neue Website sieht in der Praxis häufig so aus, dass eine Webdesign-Agentur alles übernimmt.

Für einen monatlich vereinbarten Betrag übernimmt die Agentur, die Kosten für das Hosting der Website. Der Aufbau der neuen Website sowie Änderungswünsche können, je nach Vereinbarung, ebenso Bestandteil der Flatrate-Option sein.

Die Vorteile dieses Bezahlmodells können zum einen vorläufig geringere Kosten und die komplette Auslagerung aller Aufgaben bzgl. des eigenen Webauftritts sein, was mehr Platz und Raum für die Kerntätigkeit schafft.

Nachteilig kann das Flatrate-Modell für jene sein, denen Kontrolle wichtiger als Outsourcing ist. Denn, rein rechtlich liegen sowohl Domain als auch Inhalte dann bei der Web-Agentur. Ein gutes Vertrauensverhältnis und der genaue Blick auf vertragliche Absprachen sind deshalb wichtig.

Die Agentur für Digitale Medien kann Ihnen diesbezüglich ein kompetenter Ansprechpartner sein.

Author: Jan Waldweiss

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